Projekte und Transfer

Die bilateralen Verträge über eine Zusammenarbeit zwischen der Universität Leipzig und den jeweiligen Kooperationspartnern werden auf die Dauer von 5 Jahren geschlossen. Erstmals nach drei Jahren besteht die Möglichkeit, den Vertrag zum Weiterbildungsangebot zu kündigen und damit aus dem Verbund auszuscheiden. Bisher hat keiner der Vertragspartner davon Gebrauch gemacht, im Gegenteil erlebt der Verbund ein gutes Wachstum durch zusätzliche Beitritte.

2014:  5 teilnehmende Institutionen, 2015: 13 teilnehmende Institutionen, 2016: 14 teilnehmende Institutionen, 2017: 19 teilnehmende Institutionen, 2018: 20 teilnehmende Institutionen.

Der Weiterbildungsverbund soll die sächsischen Archive in dem anstehenden Digitalisierungsprozess begleiten und ist mittelfristig auf einen Funktionszeitraum von bis zu 15 Jahren ausgerichtet.

Unser Weiterbildungsverbund lebt inhaltlich vom wissenschaftlichen Potential der sächsischen Hochschulen und der jahrhundertalten Überlieferungsbildung der teilnehmenden Institutionen. Seine mittelfristige Stabilität verdankt er den besonderen Schwerpunktsetzungen: den häufigeren und lokalen wie stets vertiefenden Workshops, der selbstreferentiellen Themensetzung, der berufspraktischen Orientierung und nicht zuletzt den außerordentlich günstigen Kosten bei einer exzellenten Laborausstattung dank universitär verfügbarer Hard- und Software.

Neben der theoretischen Wissensvermittlung ist insbesondere die realistische Adaption von Zukunftstechnologien für die Praktiker ein hochinteressantes Weiterbildungsszenario, da es  die durch Digitalisierung anstehenden Veränderungen sichtbar und für Nicht-Informatiker begreifbar macht. Einige gemeinsame Anwednungen finden sich bereits online, anbei folgt eine Auswahl:

Ziel dieser und aller zukünftigen Transferprojekte ist die Entlastung der Archivare von Routineaufgaben, die kostenfreie Verfügbarkeit historischer Quellen für Interessenten rund um die Uhr, unabhängig von institutionellen Öffnungszeiten, und eine bessere digitale Publizität sowie Verwertbarkeit von historischem Wissen.

Zusätzliches Transferpotenzial bietet die Vernetzung der Personen und Institutionen untereinander. Dies spiegelt sich im Austausch der Teilnehmer, aber insbesondere durch die vertieften Kontakte zu den Wissenschaftlern wider. Davon können alle beteiligten Einrichtungen in Form von zukünftigen Kooperationsprojekten profitieren, was die sächsische Bildungslandschaft weiter attraktiver werden lässt.

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