Die Organisation

Kooperationsvertrag

Am Anfang steht ein Kooperationsvertrag zwischen dem jeweiligen
Archivträger {Hochschule. Kommune etc.} und der Universität Leipzig. Mit dem
bilateralen Vertrag werden die juristischen und finanziellen Verhältnisse im
mitteldeutschen Netzwerk geregelt. Das jeweilige Archiv beginnt damit eine
wissenschaftliche Kooperation mit der Universität Leipzig.
Der Vertrag kann nach drei Jahren gekündigt werden, andernfalls läuft er
automatisch nach fünf Jahren aus. Die anfallenden Kosten gelten als als .nicht
umsatzsteuerbare Beistandsleistung“ und sind damit frei von der
Mehrwertsteuer. Jeder Kooperationspartner behält das ausschließliche und
volle Verfügungs- und Verwertungsrecht über sein Archiv und das darin
enthaltene Archivgut. Gemeinsam entwickelte Ideen in digitalen Projekten
gehören den beteiligten Partnern zu gleichen Teilen.

Selbstverwaltung

Die beteiligten Archive organisieren das archivfachtiche Netzwerk
untereinander durch eine lockere Struktur. Die juristische Form dafür ist ein
nkhteingetragenerVerein (ohne gemeinnützige Anerkennung beim Finanzamt,
ohne Registrierung beim Amtsgericht). Über diesen Verein fließen keine
Gelder, über diesen Verein werden keine Vermögenswerte verwaltet, über
diesen Verein werden keine wirtschaftlichen Aktivitäten entfaltet – der Verein
koordiniert lediglich die wissenschaftlichen bzw. archivfachlichenAktivitäten
aller Mitglieder.
Mitglied in dem Verein können nur Archive als juristische Personen sein, die in
einem Kooperationsverhältnis mit der Universität Leipzig stehen. Jedes
Vereinsmitglied hat eine Stimme im Verein.

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